Geschichte
ZABERGÄUBAHN
Home Geschichte Contact News Gallery Termine Aktionen Impressum
"Dem Thal entlang zieht sich die Bahn" - Eine Streckenbeschreibung Quelle: Verwaltungsbcrichte der Württ. Verkehrsanstalten für 1896 und 1901 (Auszug) "Die Bahn geht vom Bahnhof L a u ff e n a.N. (171,62 m über N.N.)(Normal-Null) anfänglich in südwestlicher Richtung im  Neckarthal der Hauptbahn entlang, dann in westlicher Richtung in dem Thale oder an den Gehängen der Zaber. - Nach  Ueberschreitung der Vicinalstraße Lauffen a/N. - Meimsheim verlässt die Schmalspurbahn die Hauptbahn und wendet sich  in einem Bogen von 400 m Halbmesser nach Westen, senkt sich zugleich mit einem Gefälle von l: 100 in das Wiesenthal  des alten Neckararms beim früheren Seehaus bis zu ihrem tiefsten Punkt mit 168,40 m über N.N, von wo aus sie in das  Zaberthal eintritt. Am rechtsseitigen Thalhang sanft ansteigend erreicht die Bahn bei km 2+730 den Haltepunkt Hausen  a/Z. - Südlich vom Ort Meimsheim wird die Haltestelle M e i m s h e i m , 179,60 m über N.N., erreicht. - Nach Verlassen  derselben überschreitet die Bahn den Ortswcg Nr. 2, weiter bei km 5+763 die Zaber auf einer im Licht 11 m weiten  eisernen Brücke und dann bei km 6+393 und km 6+785 den Vicinalweg von Meimsheim nach Brackenheim in  Schienenhöhe. Von km 6+416 an steigt die Bahn am linksseitigen Thalhang mit 1:50 und l:40 auf eine Länge von rund 750  m bis zur Station B r a c k e n h e i m am südlichen Ende der Oberamtsstadt. - Nach dieser überschreitet die Bahn den  Vicinalweg von Brackenheim nach Botenheim, steigt wieder mit 1:48 auf eine Länge von 340 m, bis sie den höchsten  Punkt der Bahn mit 207,70 m über N.N. in einem bis zu 5 m tiefen Einschnitt erreicht und fällt sodann mit 1:56 auf die  Thalsohle mit 188,60 m Höhe über N.N. Dem Thale entlang zieht sich die Bahn sanft ansteigend bis zur Haltestelle  Frauenzimmern, welche südlich vom Ort und in unmittelbarer Nähe desselben liegt. - Von hier ab steigt die Bahn im Thale  weiter mit 1:100 und 1:150 bis zur (damaligen) Endstation  G ü g l i n g e n , die am Ostausgang der Stadt und nahe der  Staatsstraße Güglingcn-Brackenheim gelegen ist. Die Station Güglingen, von welcher die Züge ausgehen und auf welcher  dieselben endigen, hat ein Verwaltungsgebäude mit 2 Dienstwohnungen, eine Wartehalle und Güterschuppen-Anbau, eine  an diese anstoßende Verladerampe mit Verladekrahnen, einen Bahnsteig, ein Nebengebäude, eine Drehscheibe, eine  Bodenwaage und ein Heizhaus für 2 Lokomotivstände mit einer kleinen Werkstätte sammt Magazin, Aufenthaltsraum und  die Einrichtung für die Wasserstation. Ausser dem Zugaufstellungsgleis ist noch ein zweites Gleis und ein Gütergleis von  140 m nutzbarer Länge, über dem ein hölzerner Bockkrahnen von 3000 kg Tragkraft aufgestellt ist, vorhanden. - In  geognostischer Beziehung gehört die Strecke von Lauffen a/N. bis gegen Meimsheim dem Hauptmuschelkalk, im Uebrigen  dem Keuper an, abgesehen von den Stellen, wo die Bahn über Diluvialablagerungen sich hinzieht. Der Unterbau der Bahn  bot keine erheblichen Schwierigkeiten. Die Bettung besteht aus einer Vorlage von Muschelkalk und Keupersandsteinen  und aus einem Kleingeschläg aus Muschelkalkstcinen, in der Nähe der Station Lauffen ist Neckarkies verwendet. Das  Gleis ist aus 9 m langen, 0,1 m hohen Flussstahlschiencn Profil M mit 20 kg Gewicht auf das laufende Meter mit  schwebendem Stoss auf Holzschwellen gebildet. Auf eine Schienenlänge sind in Geraden und in Krümmungen mit unter  400 m Halbmesser 10, in Krümmungen von 400 m Halbmesser und darüber 11 Stück imprägnierte forchene Schwellen  eingelegt. - ... und weiter mach Leonbronn  (Man beachte die seit 1901 "revidirte" Rechtschreibung') 
Geschichte